Die Geschichte unseres Hauses
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Mathilde war der Name unserer Mutter. Sie hat das Haus bis 2018 bewohnt. Das Gärtnern war ihre Leidenschaft. Von dem wunderschönen großen Gemüsegarten haben wir ein kleines Kräuterbeet und einen Naschgarten mit Beerensträuchern und den einfach unverzichtbaren Erdbeeren weitergeführt. Bienen, Hummeln & Co. finden in einem weiteren Bereich ein wildes Blühfeld und leisten einen Beitrag zur heimischen Honigproduktion.

 

Unsere Oma Anna hat das Haus 1953 als Kriegerwitwe in Eigenregie und - wie damals üblich - unter Mithilfe der ortsansässigen Handwerker auf dem Grundstück der Familie erbaut. Das Geld war knapp nach dem Krieg, und mit kleinem Kind, ohne Mann an der Seite, war dies eine schwere Aufgabe. Trotzdem hat sie es geschafft, dieses gemütliche, charmante Haus zu bauen und ist dann mit Sohn, Mutter und Vater vom nachbarschaftlichen Elternhaus ins neue Heim umgezogen. Schon damals hat unsere Oma „Sommerfrischler“ beherbergt, um sich die bescheidene Rente aufzubessern.

 

 

 

 

 

 

 

 


1966 sind dann mein Bruder Jürgen und ich - als Zwillinge geboren - ebenfalls hier eingezogen. Gemeinsam mit Uropa, Oma, Mama und Papa durften wir erleben, wie es ist, mit vier Generationen unter einem Dach zu leben.

 

Mit dem riesigen Grundstück drum herum haben wir hier in den 70ziger Jahren eine weitestgehend, sorgenfreie, ungezwungene Kindheit auf dem Land erleben dürfen.

 

Als Erben dieses Hauses haben wir beschlossen, die Lebensleistung unserer Oma und die viele Arbeit unserer Eltern, die in diesem Haus und Grundstück stecken in der Weise zu respektieren, dass wir es in unserem Besitz behalten und für Gäste herrichten. Mein Mann Ottmar hat mich hierbei tatkräftig unterstützt. Gemeinsam verwirklichen wir uns einen kleinen Traum und werden ab Sommer 2020 Gastgeber des Land-Ferienhauses Mathilde.

 

Erleben auch Sie die Freiheit des Landlebens. Erkunden Sie das Grundstück, das uns Kindern immer der tollste Abenteuerspielplatz war. Pflücken Sie sich im Frühsommer die Erdbeeren im Garten und im Spätsommer – wenn wir in Rascheid die Kirmes feiern – die Kirschen von den Bäumen. Liegen Sie unbehelligt in der Sonne auf der großen Wiese und beobachten die Wolken am Himmel, so wie wir es als Kinder immer getan haben. Oder genießen Sie Ihren Kaffee mit nettem Plausch unter dem schattigen Dach des Blutahorns. Es sollte Sie garantiert niemand stören.

Erkunden Sie die nähere Umgebung. Wald, Feld, Berg und Tal, plätschernde Bäche, Wiesen zum Picknicken, alles da und ganz nah. Lassen Sie das Auto stehen, und gehen Sie in die Natur oder erkunden den Hochwald mit dem Rad. Es wird Ihnen Erholung und innere Ruhe bringen.

 

Damit der Charme des Hauses erhalten bleibt, haben wir nur vorsichtig, moderat renoviert. Das Knarren der alten Holzbodendielen, und das ein oder andere alte Möbelstück gehören in dieses Haus und dürfen nicht wegmodernisiert werden. Auf eine Luxusausstattung haben wir bewusst verzichtet. Deshalb ist es natürlich, ländlich und echt wie damals.

 

Herzliche Grüße
Astrid & Ottmar

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